Gericht/Institution:Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin)
Erscheinungsdatum:12.02.2016
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Entschädigungsfall für Maple Bank GmbH festgestellt

 

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat am 11.02.2016 den Entschädigungsfall für die Maple Bank GmbH festgestellt, da das Institut nicht mehr in der Lage war, sämtliche Einlagen seiner Kunden zurückzuzahlen.

Die BaFin hatte zuvor am 10.02.2016 beim AG Frankfurt bereits einen Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens über die Maple Bank GmbH gestellt; das Amtsgericht hatte daraufhin am 11.02.2016 ein Insolvenzverfahren eröffnet und einen Insolvenzverwalter bestellt.

Die Einlagen der Kunden der Maple Bank GmbH seien im Rahmen des Einlagensicherungsgesetzes geschützt. Das Institut gehöre der Entschädigungseinrichtung deutscher Banken GmbH (EdB) an. Mit der Feststellung des Entschädigungsfalles durch die BaFin, sei die Voraussetzung gegeben, dass die Entschädigungseinrichtung die Ansprüche der Einleger prüfe und bis zu einer Höhe von 100.000 Euro befriedige – in besonderen Ausnahmefällen bis zur einer Höhe von 500.00 Euro. Die EdB erde in Kürze von sich aus Kontakt zu den Gläubiger des Instituts aufnehmen.

Darüber hinaus sei die Maple Bank GmbH Mitglied des Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes Deutscher Banken e.V. Dieser Einlagensicherungsfonds übernehme nach Maßgabe seines Statuts den Teil der Einlagen, der über die gesetzliche Grenze hinausgehe – und zwar bis zur jeweiligen Sicherungsgrenze.

Quelle: Pressemitteilung der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht v. 12.02.2016