Prof. Dr. Reinhard Bork Sanierungsrecht in Deutschland und England

RWS Verlag

Sowohl im deutschen als auch im englischen Recht ist die Sanierung als Verfahrensziel eines Insolvenzverfahrens anerkannt. In England gibt es dabei spezielle Sanierungsverfahren, die sich deutlich von der deutschen Insolvenzordnung unterscheiden. Das vorliegende Werk untersucht rechtsvergleichend Funktionsweise und Effizienz beider Regelungen und stellt dar, wo in beiden Rechtsordnungen sanierungsförderliche und sanierungsfeindliche Elemente zu finden sind.

Der Autor analysiert zugleich, welchen Anforderungen ein für die Praxis taugliches Sanierungsrecht entsprechen muss.

Vor dem Hintergrund sog. 'Sanierungsmigrationen' und der bevorstehenden – sanierungsorientierten – Veränderung des deutschen Insolvenzverfahrens durch das ESUG ist das Werk eine wertvolle Orientierungshilfe in einem immer enger vernetzten europäischen Wirtschaftsraum.

Inhaltsübersicht

  • Grundlagen (Einführung, Praktische Determinanten, beteiligte Interessen, Grundfragen des Sanierungsrechts)
  • Deutsches und englisches Sanierungsrecht im Überblick
  • Einzelne Regelungsgegenstände (Verfahrenseinleitung, Moratorium, Liquiditätssicherung, Vertragsverhältnisse, Kreditsicherheiten, Eingriffe in Gläubiger- und Gesellschafterrechte, Sanierungskredite, Sanierungsentscheidung und -kontrolle)
  • Sonderkonstellationen (Grenzüberschreitende Sanierungen, Konzernsanierungen, Sanierungssteuerrecht)
  • Auswertung

Autor
Prof. Dr. Reinhard Bork ist Geschäftsführender Direktor des Seminars für Zivilprozess- und Allgemeines Prozessrecht der Universität Hamburg und war nebenamtlich sechs Jahre als Richter am OLG Hamburg tätig. Er ist durch zahlreiche insolvenzrechtliche Veröffentlichungen ausgewiesen und Mitherausgeber der ZIP – Zeitschrift für Wirtschaftsrecht sowie des InsO-Kommentars Kübler/Prütting/Bork.


Herausgeber

Prof. Dr. Reinhard Bork Geschäftsführender Direktor, Seminar für Zivilprozess- und Allgemeines Prozessrecht, Universität Hamburg