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Gericht/Institution:Niedersächsisches Landesjustizportal
Erscheinungsdatum:19.03.2020
Quelle:juris Logo

Juristische Examen in Niedersachsen wegen Corona-Pandemie verschoben

 

In Niedersachsen sind sowohl die mündlichen Prüfungen im Ersten wie im Zweiten juristischen Examen abgesagt worden wie auch die Klausuren für den April-Durchgang im Ersten und im Zweiten Examen; über Nachholtermine will das örtliche Landesjustizprüfungsamt (LJPA) alsbald informieren.

Erste Staatsprüfung: Die mündlichen Prüfungen werden bis auf weiteres ausgesetzt. Bereits terminierte Prüfungen im Monat März finden nicht statt. Schriftliche Abladungen erfolgen in den nächsten Tagen. Über den Zeitraum der Nachholtermine ist noch nicht entschieden worden. Prüflinge erhalten durch das Landesjustizprüfungsamt (LJPA) alle relevanten Informationen zugesandt, sobald sie vorliegen. Die Klausuren im April 2020 werden nicht geschrieben werden. Über den Zeitraum der Nachholtermine ist noch nicht entschieden worden. Prüflinge erhalten durch das LJPA alle relevanten Informationen zugesandt, sobald sie vorliegen.

Zweite Staatsprüfung: Die mündlichen Prüfungen werden bis auf weiteres ausgesetzt. Bereits terminierte Prüfungen finden nicht statt. Schriftliche Abladungen erfolgen in den nächsten Tagen. Über den Zeitraum der Nachholtermine ist noch nicht entschieden worden. Prüflinge erhalten durch das LJPA alle relevanten Informationen zugesandt, sobald sie vorliegen.
Die Klausuren im April 2020 werden nicht geschrieben werden. Über den Zeitraum der Nachholtermine ist noch nicht entschieden worden. Prüflinge erhalten durch das LJPA alle relevanten Informationen zugesandt, sobald sie vorliegen.

Für beide Examen gilt:

Das LJPA arbeitet mit Hochdruck daran, Lösungen für die Nachholung der verschobenen Prüfungen zu erarbeiten. Diese hängen von vielen verschiedenen Faktoren, insbesondere aber von der Entwicklung im Zusammenhang mit der Verbreitung des Corona-Virus ab. Es ist uns sehr wichtig, die negativen Folgen für betroffene Kandidaten so gering wie möglich zu halten. Prüflinge, die sich bereits im Prüfungsverfahren befinden und die von der Verschiebung von Terminen betroffen sind, erhalten außerdem Informationen direkt vom LJPA.

Praktika: Beim "Corona"-bedingtem Abbruch von Praktika gemäß § 4 Abs. 1 Nr. 2 NJAG soll der bisher abgeleistete Zeitraum bescheinigt und das Praktikum nach Möglichkeit bei der gleichen Stelle zu gegebener Zeit fortgesetzt werden. Ein so zweigeteiltes Praktikum werde anerkannt.

Akteneinsicht: Akteneinsicht kann derzeit noch im LJPA wie üblich gewährt werden. Bei der praktischen Umsetzung sind die Bediensteten des LJPA gehalten, Abstand zu den Einsichtnehmenden zu halten. Akteneinsicht kann ebenso grundsätzlich in den Gerichten wie üblich gewährt werden. Sofern die Gerichte derzeit keine Akteneinsicht durchführen, wird die Frist für die Akteneinsicht angemessen verlängert. Für diesen Fall wird allerdings darauf hingewiesen, dass im Fall eines beabsichtigten Widerspruchs dieser fristwahrend zu erheben ist. Im Fall der Rücknahme unmittelbar nach der Akteneinsicht wird dann keine Gebühr erhoben.

juris-Redaktion
Quelle: Niedersächsisches Landesjustizportal v. 16.03.2020



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