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Gericht/Institution:BfJ
Erscheinungsdatum:28.04.2020
Quelle:juris Logo

Zahl erfolgreicher Juraabsolventen 2018  auf konstant hohem Niveau

 

Das Bundesamt für Justiz (BfJ) hat mitgeteilt, dass im Jahr 2018 9.338 Studierende nach durchschnittlich 11,6 Semestern erfolgreich die Erste Juristische Prüfung absolviert haben.

Dies stellt gegenüber dem Höchststand im Jahr 2017 (9.721) lediglich einen leichten Rückgang dar. Mit 58,1% liegt der Anteil der Frauen dabei auf dem Niveau der vergangenen fünf Jahre (56,5 bis 58,5%). Die Bestnote "sehr gut" wurde von lediglich 0,3 Prozent aller Geprüften erzielt.

Die Zweite Juristische Staatsprüfung wurde 2018 von insgesamt 7.829 Personen erfolgreich abgelegt. Dies entspricht, wie bereits in den Vorjahren, einem Anteil von über 85% aller Geprüften. Der Anteil der Frauen ist noch einmal geringfügig auf 57% (2017: 56,8%) gestiegen und liegt damit in etwa auf dem Niveau der Ersten Juristischen Prüfung. Die Bestnote "sehr gut" ist in der Zweiten Juristischen Staatsprüfung mit 0,1 Prozent noch seltener als in der ersten Prüfung.

Das Studium der Rechtswissenschaften endet mit einer zweigeteilten Prüfung, die aus einer von den Universitäten abgenommenen Schwerpunktbereichsprüfung und der von den Justizprüfungsämtern der Länder durchgeführten staatlichen Pflichtfachprüfung besteht. Die Prüfungsgesamtnote für diese "Erste Juristische Prüfung" errechnet sich aus beiden Prüfungsteilen.

Um die Befähigung zum Richteramt zu erwerben, sind der erfolgreiche Abschluss des rechtswissenschaftlichen Studiums und daran anschließend das Absolvieren des 24-monatigen juristischen Vorbereitungsdienstes (Referendariat) erforderlich. Das Referendariat wird durch die "Zweite Juristische Staatsprüfung" abgeschlossen.

Weitere Informationen
PDF-Dokument Ausbildungsstatistik des Bundesamtes für Justiz (PDF, 235 KB)

juris-Redaktion
Quelle: Pressemitteilung des BfJ v. 28.04.2020



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