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Gericht/Institution:Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland
Erscheinungsdatum:20.08.2020
Quelle:juris Logo

Coronavirus: EU-Kommission unterstützt intensivmedizinische Weiterbildung in Krankenhäusern

 

Die EU-Kommission unterstützt im Rahmen der Covid-19-Pandemie über das Soforthilfeinstrument die Weiterbildung von medizinischem Personal in den EU-Staaten mit 2,5 Millionen Euro.

Konkret sollen medizinische Fachkräfte, die nicht regelmäßig auf Intensivstationen arbeiten, intensivmedizinische Schulungen erhalten. So kann die Kapazität der Intensivstationen bei Bedarf schnell vorübergehend erweitert werden. EU-weit sollen mindestens 1.000 Krankenhäuser und 10.000 Ärztinnen und Ärzte sowie Pflegefachkräfte davon profitieren. Die Europäische Gesellschaft für Intensivmedizin (European Society of Intensive Care Medicine, ESICM) wird die Weiterbildungen bis Dezember 2020 umsetzen.

Covid-19 hat in den ersten Monaten der Pandemie die Zahl der verfügbaren Krankenhausbetten erheblich beeinträchtigt. Die Nachfrage nach Intensivbetten stieg um 30 bis 40%.

EU-Gesundheitskommissarin Stella Kyriakides sagte am 18.08.2020 zur Unterzeichnung der Vereinbarung über die intensivmedizinischen Weiterbildungen: "Wir bekräftigen mit dieser Entscheidung unser Engagement für die Beschäftigten im Gesundheitswesen in ganz Europa. Wir bieten ihnen die notwendigen medizinischen Weiterbildungen, um sicherzustellen, dass sie in Krisenzeiten bei der fachärztlichen Versorgung auf Intensivstationen helfen können. Wir werden weiterhin unser Möglichstes tun, um die Mitgliedstaaten in ihren Bemühungen zu unterstützen, die Coronavirus-Pandemie zu bekämpfen."

Das Soforthilfeinstrument unterstützt die Mitgliedstaaten im Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie.

Quelle: EU-Aktuell v. 19.08.2020



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