juris Nachrichten

  • Die wichtigsten Entscheidungen
  • Gesetzesentwicklungen und -vorhaben
  • Tagesaktuelle Auswahl der juris Redaktion

Die juris Nachrichten App jetzt gratis herunterladen

Login
Gericht/Institution:Senatskanzlei Berlin
Erscheinungsdatum:24.08.2020
Quelle:juris Logo

Soforthilfe IV 2.0 für kleine und mittlere Kulturbetriebe in Berlin

 

Die Soforthilfe IV 2.0 richtet sich erneut an kleine und mittlere Berliner Unternehmen im Medien- und Kulturbereich, die nicht regelmäßig oder nicht überwiegend öffentlich gefördert werden.

Unternehmen sind jetzt bereits ab zwei Beschäftigten antragsberechtigt. Der jährliche Umsatz darf zehn Mio. Euro nicht überschreiten. Die Soforthilfe IV 2.0 umfasst einen Förderzeitraum von September bis Ende November 2020.

Die Anträge auf Mittel aus dem Soforthilfeprogramm IV 2.0 können von Montag, 31.08.2020, 9:00 Uhr bis zum Freitag, 04.09.2020, 18:00 Uhr in einem ausschließlich online-basierten Antragsverfahren über die Website der Investitionsbank Berlin eingereicht werden.

Die Hilfe richtet sich an Kultureinrichtungen/-betriebe, die auf professioneller Basis arbeiten und landesweite Ausstrahlung haben. Antragsberechtigt sind private Museen, Theater, Musikensembles, Musiktheater, Clubs/Musikspielstätten mit einem Schwerpunkt auf einem Livemusikprogramm und/oder einem kuratierten Programm, Festivals, Kinos, Unternehmen im Bereich Herstellung von Filmen, Videofilmen und Fernsehprogrammen (hierzu zählen ausschließlich Unternehmen, die "kreativ an der Produktion" von programmfüllenden Kino- und Fernsehfilmen beteiligt sind), Nachbearbeitung und sonstige Filmtechnik inklusive Synchronstudios und VFX-Unternehmen, Filmverleih und -vertrieb (ohne Videotheken) von programmfüllenden Kino- und Fernsehfilmen sowie Hörfunk- und Fernsehveranstalter.

Die Entscheidung über einen Zuschuss erfolgt auf Basis der Relevanz für das Kulturleben in der Stadt und den Medienstandort Berlin. Maßgeblich für die Entscheidung ist zudem eine betriebswirtschaftliche Prüfung.

Es wird erwartet, dass sich die durchschnittliche Höhe des Zuschusses auf rund 25.000 Euro belaufen wird. Die Zuschusshöhe wird auf maximal 500.00 Euro begrenzt und orientiert sich an einem glaubhaft versicherten Liquiditätsengpass für die auf die Antragstellung folgenden drei Monate. Die Auszahlung soll noch im September erfolgen, sofern alle Antragsvoraussetzungen erfüllt wurden.

Wichtig ist, dass Antragstellende alle relevanten durch den Bund und das Land bereitgestellten Hilfsmaßnahmen genutzt haben. Insbesondere ist es eine Voraussetzung der Soforthilfe IV 2.0, dass sofern möglich, die Überbrückungshilfe des Bundes in Anspruch genommen wird.

Quelle: Pressemitteilung der Senatskanzlei Berlin v. 24.08.2020



Zur Nachrichten-Übersichtsseite