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Gericht/Institution:BR
Erscheinungsdatum:18.09.2020
Quelle:juris Logo

Finanzierung von Kinder- und Jugendkliniken

 

Mecklenburg-Vorpommern, Bremen und Sachsen-Anhalt fordern, die Finanzierung von Kinder- und Jugendstationen in deutschen Krankenhäusern neu zu regeln: Sie sollen von den derzeitigen Fallpauschalen ausgenommen werden.

Am 18.09.2020 wurde ein entsprechender Entschließungsantrag der drei Länder im Bundesrat vorgestellt und zur weiteren Beratung in den Gesundheitsausschuss überwiesen.

Insbesondere für Kliniken im ländlichen Raum hätten sich die Fallpauschalen nicht bewährt, heißt es zur Begründung. Ein besseres Finanzierungssystem sei nötig, um die klinische Versorgung von Kindern und Jugendlichen sicherzustellen.

Über Fallpauschalen rechnen die Krankenhäuser die Behandlung von Patienten ab. Je nach Krankheit und Behandlungsart gibt es eine bestimmte Summe, mit der dann alle Personal- und Sachkosten abgegolten sind.

Der Vorschlag wurde am 18.09.2020 zur weiteren Beratung in den Gesundheitsausschuss überwiesen: Dieser befasst sich voraussichtlich am 23.09.2020 damit. Sobald er seine Beratungen abgeschlossen hat, kommt die Vorlage zur Abstimmung wieder auf die Plenar-Tagesordnung.

Weitere Informationen
PDF-Dokument Entschließung des Bundesrates zur Herausnahme der Kinder- und Jugendmedizin sowie Kinderchirurgie aus dem Fallpauschalensystem in der Krankenhausfinanzierung (BR-Drs. 513/20 – PDF, 307 KB)

Quelle: Pressemitteilung des BR v. 18.09.2020



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