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Gericht/Institution:LArbG Berlin-Brandenburg
Erscheinungsdatum:28.09.2020
Entscheidungsdatum:28.09.2020
Aktenzeichen:9 Sa 500/20
Quelle:juris Logo

Kündigung des stellvertretenden Direktors der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen wirksam

 

Das LArbG Berlin-Brandenburg hat die Kündigung des stellvertretenden Direktors der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen bestätigt.

Mit seiner Kündigungsschutzklage wandte sich der stellvertretende Direktor der Stiftung Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen gegen eine Kündigung seines Arbeitsverhältnisses mit der Stiftung.
Das ArbG Berlin hatte die Klage abgewiesen. Gegen das Urteil legte der Kläger Berufung ein.

Das LArbG Berlin-Brandenburg hat die Berufung gegen das Urteil des Arbeitsgerichts zurückgewiesen.

Nach Auffassung des Landesarbeitsgerichts hat der Kläger die sich aus seiner Stellung als stellvertretender Direktor ergebenden arbeitsvertraglichen Pflichten in der Zusammenschau einzelner Pflichtverletzungen in erheblichem Maße verletzt. Da dies auch nach Aufforderung zur Verhaltensänderung geschehen sei, sei die ordentliche Kündigung des Arbeitsverhältnisses gerechtfertigt.

Das Landesarbeitsgericht hat die Revision zum BAG nicht zugelassen.

Vorinstanz
ArbG Berlin, Urt. v. 13.11.2019 - 60 Ca 13111/18

Quelle: Pressemitteilung des LArbG Berlin Nr. 29/2020 v. 25.09.2020



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