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Gericht/Institution:Rat der EU
Erscheinungsdatum:15.06.2021
Quelle:juris Logo

Stärkung der Europäischen Arzneimittel-Agentur: Einigung im Rat ebnet den Weg

 

Der Rat hat Einvernehmen über einen Entwurf von Vorschriften zu einer verstärkten Rolle der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) bei der Krisenvorsorge und dem Krisenmanagement in Bezug auf Arzneimittel und Medizinprodukte erzielt.

"Auch wenn COVID-19 noch nicht überstanden ist, müssen wir bereits jetzt besser auf die nächste Gesundheitskrise vorbereitet sein. Eine stärkere Europäische Arzneimittel-Agentur wird dabei eine Schlüsselrolle spielen. Die EAA wird uns dabei helfen, Engpässe bei kritischen Arzneimitteln und Medizinprodukten zu verhindern, und sie wird in der Lage sein, schneller Arzneimittel gegen Krankheiten zu entwickeln, die zu einer Krise führen."

Marta Temido, portugiesische Gesundheitsministerin

Die Mitgliedstaaten haben sich auf eine geänderte Fassung des ursprünglichen Vorschlags geeinigt, die klarere Finanz- und Datenschutzbestimmungen enthält. Sie betonen, dass für die Übermittlung personenbezogener Daten im Rahmen des neuen EMA-Mandats alle EU-Datenschutzvorschriften, darunter die Datenschutz-Grundverordnung, gelten. Weitere Änderungen betreffen die Zusammensetzung und die Arbeitsweise der Notfall-Taskforce, insbesondere ihre beratende Funktion bei der Entwicklung klinischer Studien für Arzneimittel, die zur Bewältigung einer Gesundheitskrise bestimmt sind.

Quelle: Pressemitteilung des Rates der EU v. 15.06.2021



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