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Datum: 20.07.1966
Beschreibung: BFH 2. Senat | II 250/60
Urteil | 1. Bei Anwendung des § 9 GrEStG in Verbindung mit § 11 Abs. 1 Nr. 4 GrEStG ist nach dem eindeutigen Gesetzeswortlaut - Bezugnahme auf § 12 GrEStG - (bei Maßgeblichkeit der Verhältnisse Ende 1956) entsprechend der bisherigen Rechtsprechung des Senats nicht der Verkehrswert, sondern der Einheitswert des Grundstücks anzusetzen.2. Beim Erwerb eines Grundstücks in der Zwangsversteigerung sind, wie der Senat ebenfalls bereits entschieden hat, die nicht abgewohnten Mietvorauszahlungen (Mieterdarlehen) als Grundstücksbelastungen im Sinne des § 11 Abs. 2 Nr. 2 Satz 1 GrEStG anzusehen. | § 9 Abs 2 GrEStG vom 29. März 1940, § 11 Abs 1 Nr 4 GrEStG vom 29. März 1940, § 11 Abs 2 Nr 1 GrEStG vom 29. März 1940, § 12 GrEStG vom 29. März 1940, Art 3 GG, ...
Ansichten: Kurztext, Langtext
Quelle: Inhaltliche Erschließung durch die Dokumentationsstelle des Bundesfinanzhofs.

Hinweis: Dies ist ein Dokumentauszug.

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