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Datum: 10.09.1990
Beschreibung: BFH 6. Senat | VI R 101/86
Urteil | 1. NV: Dient ein Schäferhund (hier: privateigener Dienstwachhund eines Schulhausmeisters) neben beruflichen in nicht unerheblichem Umfang privaten Zwecken, liegt ein Arbeitsmittel (Definition) nicht vor, auch wenn die Anschaffung im beruflichen Bereich gelegen haben sollte und die berufliche Nutzung besonders erfolgreich ist. Sind Anhaltspunkte und nachprüfbare Unterlagen dafür nicht ersichtlich, in welchem Umfang berufliche oder private Zwecke verfolgt werden, so sind die Aufwendungen für den Hund insgesamt nicht als Werbungskosten bei den Einkünften aus nichtselbständiger Arbeit zu berücksichtigen (vgl. BFH-Rechtsprechung). | § 9 Abs 1 Nr 6 EStG, § 12 Nr 1 S 2 EStG
Ansichten: Kurztext, Langtext
Quelle: Inhaltliche Erschließung durch die Dokumentationsstelle des Bundesfinanzhofs.

Hinweis: Dies ist ein Dokumentauszug.

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