Gericht/Institution:DAV
Erscheinungsdatum:11.10.2018
Quelle:juris Logo
Norm:§ 5a GmbHG

DAV-Stellungnahme Nr. 47/18 zum Entwurf für ein Viertes Gesetz zur Änderung des Umwandlungsgesetzes

 

Der Deutsche Anwaltverein (DAV) hat zum Referentenentwurf des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz für ein Viertes Gesetz zur Änderung des Umwandlungsgesetzes Stellung genommen.

Aus Sicht des DAV ist das Regelungsvorhaben grundsätzlich zu begrüßen. Die generelle Öffnung grenzüberschreitender Verschmelzung auch auf Personenhandelsgesellschaften sei auf Basis der Systematik des geltenden deutschen Umwandlungsrechts konsequent und als zusätzliche Gestaltungsoption für Unternehmen im grenzüberschreitenden Rechtsverkehr zu unterstützen. Bedenken bestünden allerdings hinsichtlich der (wohl) auf das Verschmelzungsverfahren beschränkten Anerkennung der Gesellschaften aus dem Vereinigten Königreich Großbritannien und Nordirland. Zudem wäre es wünschenswert, die Hineinverschmelzung auch in eine Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt) zuzulassen. Zu diesem Zweck sollte aus Sicht des DAV das sachlich nicht einleuchtende Sacheinlageverbot bei der Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt) in § 5a Abs. 2 S. 2 GmbHG gestrichen werden.

Weitere Informationen
PDF-Dokument Stellungnahme des DAV Nr. 47/2018 v. 28.09.2018 (PDF, 51 KB)

juris-Redaktion
Quelle: Pressemitteilung des DAV v. 28.09.2018


Die ganze Handels- und Gesellschaftsrecht.
Auf einen Klick.

Die Leuchtturmtitel des juris PartnerModul Handels- und Gesellschaftsrecht premium

juris PartnerModul Handels- und Gesellschaftsrecht premium

Vertieft insbesondere die Themenbereiche Genossenschaftsgesetz und Handelsgesetz.

Jetzt hier gratis testen!

Cookies erleichtern uns die Bereitstellung und Verbesserung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Webseiten erklären Sie sich einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Der Nutzung können Sie in unserer Datenschutzrichtlinie widersprechen.

Einverstanden
X