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Gericht/Institution:BKartA
Erscheinungsdatum:23.04.2020
Quelle:juris Logo

Übernahme von Knauber Baumärkten durch Bauhaus

 

Das Bundeskartellamt hat die geplante Übernahme von vier Knauber Baumärkten durch Bauhaus in der ersten Prüfungsphase freigegeben.

Die Bauhaus Gesellschaft für Bau- und Hausbedarf mbH & Co. KG Rheinland, Köln, beabsichtigt, die Mietverträge von vier Standorten (Bad Neuenahr-Ahrweiler, Bonn-Endenich, Bergisch Gladbach-Bensberg und Pulheim) zu übernehmen bzw. mit den Vermietern neu abzuschließen. Weiterhin übernimmt Bauhaus sämtliche Mitarbeiter, die derzeit an allen von der Knauber Freizeit GmbH & Co. KG, Bonn bisher betriebenen sechs Standorten beschäftigt werden. Die beiden Knauber-Standorte in Troisdorf und Bad Godesberg sollen geschlossen werden. Der Energiehandel der Carl Knauber Holding GmbH & Co. KG ist von dem angemeldeten Zusammenschlussvorhaben nicht umfasst.

Bauhaus ist auf den betroffenen vier regionalen Absatzmärkten rund um die bisherigen Knauber-Standorte schon mit eigenen Baumärkten vertreten, wodurch Bauhaus seine Marktstellung in den drei Regionalmärkten Bonn-Endenich, Bergisch Gladbach-Bensberg und Pulheim weiter ausbauen kann. In der Region Bad Neuenahr-Ahrweiler hat der Zusammenschluss ohnehin nur geringe Auswirkungen.

Andreas Mundt, Präsident des Bundeskartellamtes: "Das Zusammenschlussvorhaben führt zu keinen kritischen Marktstellungen, da es Raum Köln/Bonn eine hohe Dichte an Baumärkten gibt. Für die Verbraucherinnen und Verbraucher gibt es in einem Umkreis von zwanzig Kilometern um die bisherigen Knauber-Standorte eine große Auswahl an Baumärkten und Fachmärkten verschiedener Ketten, so dass auch nach dem Zusammenschluss von hinreichendem Wettbewerb auszugehen ist."

juris-Redaktion
Quelle: Pressemitteilung des BKartA v. 23.04.2020



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