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Gericht/Institution:BRAK
Erscheinungsdatum:08.05.2020
Quelle:juris Logo

Berücksichtigung der Anwaltschaft bei Corona-Soforthilfen: BRAK bekräftigt Forderung

 

Die Bundesrechtsanwaltskammer (BRAK) hat betont, dass auch die Anwaltschaft Zugang zu den Soforthilfen haben müsse und dass dazu die Antragsvoraussetzungen angepasst werden müssen,

Von den wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie und der zu ihrer Eindämmung beschlossenen Einschränkungen sei die Anwaltschaft ebenfalls deutlich betroffen. Die BRAK habe daher mehrfach gegenüber Bund und Ländern betont, dass auch die Anwaltschaft Zugang zu den Soforthilfen haben müsse und dass dazu die Antragsvoraussetzungen angepasst werden müssen, weil sich zwar jetzt Mandatsrückgänge zeigen, sich Umsatzeinbußen typischerweise bei Anwälten aber erst zeitverzögert realisieren.

Das habe auch die von der BRAK durchgeführte Umfrage zu den Auswirkungen der Pandemie in der Anwaltschaft bestätigt. Die am 30.04.2020 publizierte Formulierungshilfe für ein Corona-Steuerhilfegesetz, mit dem die Bundesregierung u.a. Restaurants und Gaststätten steuerlich entlasten will, hat die BRAK zum Anlass genommen, ihre Forderung gegenüber dem Bundesfinanzministerium sowie gegenüber den Finanz- und Wirtschaftsministerien der Länder zu wiederholen. Den in der Formulierungshilfe enthaltenen Gesetzentwurf hat das Bundeskabinett in seiner Sitzung am 06.05.2020 beschlossen.

Weitere Informationen
PDF-Dokument Entwurf eines Gesetzes zur Umsetzung steuerlicher Hilfsmaßnahmen zur Bewältigung der Corona-Krise (Corona-Steuerhilfegesetz – PDF, 306 KB)

juris-Redaktion
Quelle: Newsletter des BRAK "Nachrichten aus Berlin" Nr. 7/2020 v. 07.05.2020



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