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Gericht/Institution:Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland
Erscheinungsdatum:25.11.2020
Quelle:juris Logo

Kommission genehmigt Impfstoff-Vertrag mit Moderna

 

Die Europäische Kommission hat am 24.11.2020 einen weiteren Vertrag über die Lieferung eines potentiellen Covid-19-Impfstoffs genehmigt.

Das US-amerikanische Unternehmen Moderna wird darunter bis zu 160 Mio. Dosen an die EU liefern, erklärte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen in Brüssel. "Dies ist der sechste Vertrag mit einem Pharmaunternehmen für unser Covid-19-Impfstoff-Portfolio, und wir arbeiten an einem weiteren", sagte sie. Von der Leyen unterstrich zudem, dass die EU im Rahmen der Covax-Initiative sicherstellen will, dass auch alle Länder mit niedrigem und mittlerem Einkommen Zugang zu einem Impfstoff bekommen.

Neben dem Kommissionsvertrag mit Modern gibt es bereits Vereinbarungen mit AstraZeneca, Sanofi-GSK, Johnson&Johnson, BioNTech-Pfizer und Curevac. Sondierungsgespräche mit Moderna hatte die Kommission bereits im August 2020 abgeschlossen.

"Alle Impfstoffe werden von unserer Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) sehr sorgfältig geprüft. Sie werden nur dann zugelassen und auf den Markt gebracht, wenn sie sicher und wirksam sind", erklärte von der Leyen. Sobald der Nachweis für die Sicherheit und Wirksamkeit des Covid-19-Impfstoffs erbracht ist, erhält unter den abgeschlossenen Verträgen jeder Mitgliedstaat gleichzeitig, anteilig und zu den gleichen Bedingungen den Impfstoff. "Transparenz ist sehr wichtig. Die Menschen müssen die Vorteile und Risiken von Impfstoffen kennen, wie sie es für jedes Medikament tun müssen", unterstrich die Kommissionspräsidentin.

Quelle: EU-Aktuell v. 24.11.2020



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