- 14.08.2026
- Kölner Steuerdialog (kösdi)
Künstliche Intelligenz in Steuerveranlagung und Steuerfahndung am Beispiel Nordrhein-Westfalen: Handlungsfelder und Rechtsfolgen für die Beratungspraxis
kösdi Heft 8/2026 beinhaltet zunächst den Report von Klaus Korn mit neuesten Entwicklungen zum Steuerrecht. Dabei berichtet er u.a. über den kürzlich vom BMF veröffentlichten Referentenentwurf zu einem Gesetz zur Einführung der Frühstartrente sowie über die Reformüberlegungen zur Einkommensteuer sind. Berücksichtigt werden weiterhin aktuelle BFH-Entscheidungen, z.B. das Urteil vom 25.2.2026 (II R 38/23), mit dem sich der BFH ausführlich mit der Gebührenerhebung für verbindliche Auskünfte nach § 89 Abs. 3 AO befasst hat. Ausgewertet wurden zudem aktuelle Verwaltungsanweisungen, z.B. die von der Finanzverwaltung erlassene Außenprüfungsordnung (ApO), die die BpO 2000 mit Wirkung am Tag nach der Veröffentlichung ersetzt. Im ersten Themenbeitrag befasst sich Dr. Guido Bodden mit aktuellen Entwicklungen zur Steuerbefreiung von Sanierungserträgen gem. § 3a EStG. Im Fokus stehen dabei insbesondere Mitunternehmerschaften. Im zweiten Themenbeitrag widmet sich Professor Dr. Christoph Schmidt dem Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) in Steuerveranlagung und Steuerfahndung am Beispiel des Pilotprojekts in Nordrhein-Westfalen und den Handlungsfeldern und Rechtsfolgen für die Beratungspraxis. Im Beitrag zur Gestaltung befasst sich Jacob Eisenreich mit der langfristigen Stundung einer Kaufpreisforderung über Vermögensgegenstände des Privatvermögens und geht dabei auf die kürzlich ergangenen BFH-Urteile vom 24.3.2026 (VIII R 30/24 und VIII R 1/23) ein, mit der der BFH seine Rspr. zugunsten des Steuerpflichtigen geändert hat.
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