Das Standardwerk besticht durch einen klaren Fokus auf praxisorientierte Lösungen für alle Alltagsprobleme rund um das FamFG. Die Kommentierung legt großen Wert auf wissenschaftliche Gründlichkeit und gleichzeitig auf beste Lesbarkeit. Die neueste höchst- und instanzgerichtliche Rechtsprechung wird klar und meinungsstark auf den Punkt gebracht. Einschlägige Literatur wird gleichermaßen berücksichtigt. Viele Formulierungsvorschläge vervollständigen das Werk.
Gesetzgebung
Die Aktualisierungen der rund 40 geänderten Vorschriften beruhen unter anderem auf folgenden Gesetzesänderungen, einschließlich mehrerer erst kurz vor Drucklegung verkündeter Gesetze, die bereits vollständig und systematisch in die Kommentierungen eingearbeitet wurden:
- Gesetz zur Änderung der Vorschriften über die Einführung der elektronischen Akte in der Justiz und die allgemeine Beeidigung von Gerichtsdolmetschern
- Gesetz zur Änderung des Zuständigkeitsstreitwerts der Amtsgerichte, zum Ausbau der Spezialisierung der Justiz in Zivilsachen sowie zur Änderung weiterer prozessualer Regelungen
- Gesetz zur Förderung des Einsatzes von Videokonferenztechnik in der Zivilgerichtsbarkeit und den Fachgerichtsbarkeiten
- Gesetz zur Förderung geordneter Kreditzweitmärkte und zur Umsetzung der Richtlinie (EU) 2021/2167 über Kreditdienstleister und Kreditkäufer sowie zur Änderung weiterer finanzrechtlicher Bestimmungen (Kreditzweitmarktförderungsgesetz)
- Gesetz zur Modernisierung des Postrechts (Postrechtsmodernisierungsgesetz – PostModG)
- Gesetz zur weiteren Digitalisierung der Justiz
- Gesetz zur Änderung des Ehenamens- und Geburtsnamensrechts und des Internationalen Namensrechts
- Gesetz zum Schutz Minderjähriger bei Auslandsehen
- 12. Gesetz zur Änderung des Zweiten Buches Sozialgesetzbuch und anderer Gesetze – Einführung eines Bürgergeldes (Bürgergeld-Gesetz)
- Gesetz zur Neuregelung der Vormünder- und Betreuervergütung und zur Entlastung von Betreuungsgerichten und Betreuern sowie zur Änderung des Rechtsanwaltsvergütungsgesetzes und des Justizkostenrechts (Kosten- und Betreuervergütungsrechtsänderungsgesetz 2025 — KostBRÄG 2025)
- Gesetz zur Unterstützung und Entlastung in der Pflege (Pflegeunterstützungs- und -entlastungsgesetz — PUEG)
- Gesetz über die Selbstbestimmung in Bezug auf den Geschlechtseintrag und zur Änderung weiterer Vorschriften
- Gesetz zur Vereinheitlichung des Stiftungsrechts und zur Änderung des Infektionsschutzgesetzes
- Gesetz über die Digitalisierung des Finanzmarktes (Finanzmarktdigitalisierungsgesetz – FinmadiG)
- Gesetz zur Abschaffung des Güterrechtsregisters und zur Änderung des COVID-19-Insolvenzaussetzungsgesetzes
- Rückführungsverbesserungsgesetz
- Gesetz zur Umsetzung der Umwandlungsrichtlinie und zur Änderung weiterer Gesetze
- Entwurf eines Gesetzes zur Einführung einer elektronischen Präsenzbeurkundung
Die geplanten Neuregelungen zur Vaterschaftsanfechtung befanden sich zum Zeitpunkt der Drucklegung noch im Gesetzgebungsverfahren. Die von der Bundesregierung geplanten Änderungen (BT-Drucks. 21/2997 vom 1.12.2025) wurden gleichwohl als ausführlicher Ausblick in die §§ 169–185a FamFG aufgenommen und vorausschauend kommentiert.
Weitere einschlägige Gesetzentwürfe sind aktuell noch in der Abstimmung. Die Autorinnen und Autoren geben an Ort und Stelle der Kommentierungen informative Ausblicke:
- Entwurf eines Gesetzes zur Digitalisierung des Vollzugs von Immobilienverträgen, der gerichtlichen Genehmigungen von notariellen Rechtsgeschäften und der steuerlichen Anzeigen der Notare
- Entwurf eines Gesetzes zur weiteren Digitalisierung der Zwangsvollstreckung
Das Verfahren des internationalen Rechts wurde durch neueste Rechtsprechung und Entwicklungen aktualisiert; wie immer mit der Aufbereitung europäischer Verordnungen und internationaler Übereinkommen.
Gerichtliche und anwaltliche Kostenhinweise am Ende der Kommentierung geben dem Praktiker einen guten Überblick an Ort und Stelle der Vorschrift.
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