- 12.03.2026
- Die Unternehmensbesteuerung (Ubg)
Die Mitunternehmerschaft & atypisch Still
Die atypisch stille Beteiligung an einer Personengesellschaft wirft eine Vielzahl komplexer steuerlicher Fragestellungen auf, die über die klassischen Fallkonstellationen der atypisch stillen Gesellschaft hinausgehen. Die Einbindung eines atypisch stillen Gesellschafters in eine bestehende Mitunternehmerschaft führt regelmäßig zur Entstehung einer doppelstöckigen Personengesellschaftsstruktur, wodurch sich zahlreiche steuerrechtliche Probleme ergeben. Deshalb untersucht der Beitrag insbesondere die Folgen aus der Entstehung der doppelstöckigen Personengesellschaftsstruktur, die Qualifizierung der Einkunftsart, Fragestellungen zum Betriebsvermögen – insbesondere auch zum Sonderbetriebsvermögen – und der Gewinnermittlung. Im Anschluss werden ausgewählte Einzelfragen, beispielsweise zu § 15a EStG und § 10a GewStG, untersucht. Abschließend erfolgt eine kurze Abgrenzung von der atypisch stillen Unterbeteiligung.
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